Wachtenburg, Balkon der Pfalz

 


 

 


  

 

"Auf dem Bergabsatz hinter

Wachenheim steht der sehr

hohe Turm der alten

Wachtenburg mit sechs schönen

Türmchen der Ringmauer.

 

Sie verleiht dieser lustigen

und heiteren Gegend auch

romantischen Reiz".

(August Becker)

 

 

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Man vermutet, daß die Burg Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut wurde.

 

                              

 

 

 

Wer genau die Burg erbaut hat ist bis heute nicht genau bekannt,

man vermutet Konrad von Hohenstaufen, ein Halbbruder von Barbarossa.

 

 

Erstmals wurde die "Veste Wachenheim" in einer Urkunde aus dem Jahr 1257 erwähnt.

 

 

König Rudolf von Habsburg kaufte 1273 die Burg und übergab sie

seinem Schwiegersohn Pfalzgraf Ludwig II. als Mitgift für seine Tochter.

 

 

                                          

 


 

 

 

Im Jahre 1375 wurde die Burg

im Städtekrieg zwischen den

Grafen von Leiningen und den

Stiften Mainz, Worms und Speyer

schwer beschädigt.

 

 

 Durch eine Erbteilung im Jahre 1410 wurde die Stadt Wachenheim samt Burg den Pfalzgrafen von Zweibrücken-Veldenz zugesprochen.

 

 

 

Am 15. Juli 1470 nahmen Truppen von Kurfürst Friedrich I. nach 8-tägiger Belagerung

die Burg ein und zerstörten sie, ein Jahr später wurde die Stadt eingenommen.

 

 

 

                                      

 

 Die notdürftig wieder aufgebaute Burg wurde 1525 während des Bauernaufstandes als Stützpunkt der aufständischen Bauern genutzt.

 

 

 

 Das Adelsgeschlecht

"Blarer von Geyersberg"

erhält die Burg

im Jahre 1593 als Lehen.

Zu dieser Zeit bekam

die Burg den Namen

"Geyersburg"

 

 

Während des 30-jährigen Krieg erlitt die Burg erneut Schaden.

 

 

 

Den endgültigen Untergang erlebte die Burg wäherend des Pfälzischen Erbfolgekrieges im Jahr 1689

als Truppen des Französichen Generals Melac den mächtigen Bergfried sprengten.

Seither war die Wachtenburg nicht mehr bewohnbar.

 


 

Reichsgraf von Sickingen, der die Burg als Lehen zugesprochen kam verkaufte

die Burg an die Kunz´schen Erben von Wachenheim.

 

1864 kaufte Ludwig Heim aus Wachenheim  für 8000 Gulden die Burg und führte erste Grabungen aus.

Als man ihm einen Zuschuss für die Sanierung der Wachtenburg verwehrte,

(mit der Begründung, die Wachtenburg wäre nicht erhaltungswürdig)

wurde die Burg an den Wormser Bürger Becker vesteigert.

1884 kaufte Dr. Albert Bürklin die Burg, sie blieb 100 Jahre in Familienbesitz.

 

 

 

 

 

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf

schenkte 1984 die Wachtenburg

der Stadt Wachenheim.

Der "Förderkreis zur Erhaltung

der Wachtenburg" übernimmt

seitdem die Sanierung und Plege

des über 7000 qm großen Burgareals.

 

 

       Aussicht vom Bergfried

 

 


 

Burgschänke auf der Wachtenburg

 

 

Auf der Wachtenburg

kümmert man sich

hervorragend um das

leibliche Wohl.

 Mai bis Oktober
               am Mittwoch, Donnerstag und Freitag ab 12.00 Uhr
               Samstag ab 11.00 Uhr und
               Sonntag ab 10.00 Uhr

November bis April:
               Mittwoch und Freitag ab 12.00 Uhr
               Samstag ab 11.00 Uhr
               Sonntag ab 10.00 Uhr

 

 

 

Das Burggelände ist ganzjährig und durchgehend geöffnet.

Der Eintritt ist kostenlos.


 

 In Wachenheim am Ende der Waldstraße links auf dem Parkplatz parken,

dann zu Fuß (etwa 20 min.) den Hinweißschilder hoch zur Burg folgen.

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