Kuckucksbähnel

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 Ihre Anfänge hatte das Kuckucksbähnel vor über einem Jahrhundert, als am 23. Januar 1909

die Bahnlinie von Elmstein nach Lambrecht eingeweiht wurde.

 

 

Der Holztransport aus dem waldreichen Elmsteiner Tal wurde durch die Eisenbahn wesentlich erleichtert, und die Bewohner

von Elmstein, die "Kuckucke" genannt, hatten nun ihr Bähnel mit dem sie die große weite Welt bereisen konnten.

   

                               

 

Die Personenbeförderung auf der Strecke Elmstein - Lambrecht wurde 1960 eingestellt,

der Güterverkehr dauerte noch 17 Jahre, bis 1977 der Bahnbetrieb endgültig stillgelegt wurde.

  

 

Die "Kuckucksbähnel-Bahnbetriebs-GmbH" übernahm die fast 13 km lange Strecke 

und schickte erstmals am 2. Juni 1984 ihren ersten Museumszug auf den Weg von

Neustadt über Lambrecht ins "Kuckucksland" nach Elmstein.

 

 

 

Gezogen werden die historischen Waggons meist von der "Speyerbach", sie wurde 1904 von der

Maschinenbauanstalt Humboldt gebaut. Die Lokomotive war lange Jahre in Köln und als Walsum 5

am Niederrhein im Einsatz, bis sie 1985 nach Neustadt kam. Das Eisenbahnmuseum in Neustadt

baute sie 1992 in eine Schlepptenderlok um und gab ihr den Namen "Speyerbach".

  


 

 

 

Das Kuckucksbähnel fährt an den Sontagen von

April bis Oktober und zu besonderen Gelegenheiten

vom Bahnhof Neustadt über Lambrecht nach

Elmstein nach einem festen Fahrplan.

 

 

  

  
 Im Eisenbahnmuseum von Neustadt können weitere historische Schienenfahrzeuge besichtigt werden.

 

Tipp:

Von Karsruhe über Landau nach Bundenthal fährt ebenfalls eine Museumsbahn,

der Felsenland-Express

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